
Über mich – Integrative Lerntherapie mit Herz und Fachkompetenz
„Nicht alle Kinder lernen das Gleiche zur gleichen Zeit auf die gleiche Weise!“
(Kathy Walker)
Kinder lernen auf ganz unterschiedliche Weise. Manche finden ihren Weg durch Lesen, Schreiben und Rechnen fast spielerisch, andere stoßen dabei auf große Hürden – trotz Fleiß und Motivation. Genau diesen Kindern begegne ich in meiner Arbeit mit viel Einfühlungsvermögen, Fachwissen und echter Wertschätzung.
Mein Name ist Anina Balland, ich bin integrative Lerntherapeutin und begleite Kinder und Jugendliche mit Lernschwierigkeiten wie Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) auf ihrem individuellen Lernweg. In meiner Arbeit steht immer das Kind als Ganzes im Mittelpunkt – mit seinen Stärken, seinen Herausforderungen und seiner persönlichen Geschichte.
Ich biete private lerntherapeutische Förderung am Nachmittag in meiner Praxis in Uhldingen an. In ruhiger, geschützter Atmosphäre haben die Kinder hier Raum, in ihrem eigenen Tempo zu lernen, Fragen zu stellen und neue Strategien zu entwickeln. Mir ist wichtig, dass Lernen wieder mit Sicherheit, Vertrauen und positiven Erfahrungen verbunden wird.
Zusätzlich arbeite ich als Lerntherapeutin an der Gemeinschaftsschule Salem (GMS Salem). Die enge Anbindung an den schulischen Alltag ermöglicht es mir, schulische Anforderungen gut zu verstehen und die Förderung gezielt darauf abzustimmen. Gleichzeitig hilft diese Perspektive, Kinder dort abzuholen, wo sie gerade stehen – fachlich wie emotional.
In der integrativen Lerntherapie verbinde ich:
- fachlich fundierte Förderung
- strukturierte, klare Lernwege
- einen wertschätzenden, ressourcenorientierten Blick
Kinder erleben bei mir, dass Fehler erlaubt sind und dass Lernen Schritt für Schritt gelingen darf. Ziel ist nicht Perfektion, sondern Sicherheit, Selbstvertrauen und Eigenständigkeit.
Der Austausch mit Eltern ist mir dabei besonders wichtig. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit schafft Entlastung und Klarheit – und gibt dem Kind das Gefühl, gemeinsam getragen zu werden.
Ich bin überzeugt:
Jedes Kind kann lernen – wenn es verstanden wird und passende Unterstützung erhält.
Gerne begleite ich Ihr Kind auf diesem Weg.
Rufen Sie mich an oder mailen Sie mir, um eine kostenlose Probestunde zu vereinbaren. Ich freue mich Ihr Kind und Sie kennenzulernen.
Mein Angebot

Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) – verstehen, erkennen und richtig begleiten
Viele Eltern merken früh: „Irgendetwas stimmt nicht – mein Kind gibt sich Mühe, aber Lesen und Schreiben fallen ihm ungewöhnlich schwer.“
Häufig steckt dahinter eine Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS). Sie ist keine Seltenheit, wird aber oft missverstanden.
Was ist eine Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS)?
Die Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) ist eine anhaltende Schwierigkeit beim Erlernen des Lesens und/oder Schreibens, obwohl das Kind altersgemäß intelligent ist, normal beschult wird und ausreichend gefördert wurde.
Wichtig zu wissen:
👉 LRS hat nichts mit Faulheit, mangelnder Intelligenz oder fehlender Motivation zu tun.
Viele betroffene Kinder sind sehr klug, kreativ und wissbegierig – sie können ihre Fähigkeiten nur nicht so leicht über Schriftsprache ausdrücken.
Man unterscheidet:
- LRS: Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben
- Legasthenie: oft als gleichbedeutend verwendet, teilweise enger diagnostischer Begriff
- isolierte Rechtschreib- oder Leseschwäche: nur ein Bereich ist betroffen
Wie äußert sich eine LRS?
Die Anzeichen einer LRS können sehr unterschiedlich sein. Manche Kinder haben vor allem Probleme beim Lesen, andere beim Schreiben – viele bei beidem.
Typische Auffälligkeiten sind langsames oder stockendes Lesen, häufiges Vertauschen oder Auslassen von Buchstaben, viele Rechtschreibfehler, auch bei bekannten Wörtern, große Unterschiede zwischen mündlichen Leistungen und schriftlichen Arbeiten, starke Erschöpfung bei Lese- und Schreibaufgaben.
Oft treten diese Schwierigkeiten nicht von Anfang an, sondern erst im Laufe der Schulzeit deutlich zutage – zum Beispiel, wenn Texte länger und Anforderungen komplexer werden.
Wie zeigen sich Probleme beim Lesen?
Kinder mit LRS haben häufig Schwierigkeiten bei grundlegenden Leseprozessen. Dies zeigt sich u.a. durch langsames Lesetempo, der Sinn des Textes wird nicht erfasst, unsicheres Erkennen von Wörtern, Wörter werden erraten statt erlesen und schlussendlich in dem Verlust der Lesefreude und der Vermeidung vom Lesen.
Welche Probleme entstehen im Schulalltag?
Eine LRS betrifft nicht nur Deutsch, sondern fast alle Schulfächer. Texte in Sachkunde, Geschichte oder Biologie werden schwer verstanden, schriftliche Tests spiegeln nicht das tatsächliche Wissen wider, Hausaufgaben dauern sehr lange und Klassenarbeiten enden häufig mit schlechten Noten. Dies alles kann zu Frustration, Schulangst, sinkendem Selbstwertgefühl und Vermeidungsverhalten führen.
Welche Ursachen hat eine LRS?
Die Ursachen einer LRS sind vielschichtig. Nach aktuellem wissenschaftlichem Stand spielen mehrere Faktoren zusammen.
Wichtig:
LRS entsteht nicht durch falsche Erziehung, nicht durch zu wenig Übung und nicht durch mangelnde Förderung im Elternhaus.
Welche Folgen kann eine unbehandelte LRS haben?
Wird eine LRS nicht erkannt oder ernst genommen, können langfristige Folgen entstehen wie z.Bsp. anhaltende schulische Misserfolge, starke Verunsicherung, Schulunlust oder Schulverweigerung, psychosomatische Beschwerden (Bauch- oder Kopfschmerzen) oder auch Angst vor Klassenarbeiten und Vorlesen. Hierbei wäre frühzeitige Unterstützung besonders wirksam.
Warum ist frühe Unterstützung so wichtig?
Je früher eine LRS erkannt wird, desto besser lassen sich die Grundlagen festigen, Strategien aufbauen und negative Lernerfahrungen vermeiden. An dieser Stelle brauchen Kinder vor allem Verständnis statt Druck, klare Strukturen, gezielte, individuelle Förderung und Erfolgserlebnisse.
Mit der richtigen Begleitung können Kinder mit LRS lernen, selbstbewusst mit ihren Schwierigkeiten umzugehen und ihre vielen Stärken zu entfalten.
Ein ermutigender Blick nach vorn: Eine Lese-Rechtschreib-Schwäche definiert nicht den Wert oder die Zukunft eines Kindes. Viele erfolgreiche Menschen hatten oder haben LRS – sie haben gelernt, andere Wege zu gehen.

Lerntherapie – gezielte Förderung, die Kinder stärkt
Wenn ein Kind trotz großer Anstrengung Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben hat, ist das für die ganze Familie belastend. Viele Eltern fragen sich: „Wie können wir unserem Kind wirklich helfen?“
Eine Lerntherapie bei Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) setzt genau hier an. Sie bietet Kindern eine individuelle, nachhaltige Förderung, die nicht nur die schulischen Fähigkeiten verbessert, sondern auch Selbstvertrauen und Lernfreude zurückbringt.
Was ist Lerntherapie bei LRS?
Die Lerntherapie ist eine speziell ausgerichtete Förderung für Kinder mit Lernschwierigkeiten wie LRS oder Rechenschwäche. Im Gegensatz zur klassischen Nachhilfe geht es nicht darum, den aktuellen Schulstoff „nachzuholen“, sondern um die Ursachen der Schwierigkeiten.
In der Lerntherapie wird gezielt daran gearbeitet:
- grundlegende Lese- und Schreibfähigkeiten aufzubauen
- individuelle Lernhindernisse zu überwinden
- passende Lernstrategien zu entwickeln
- emotionale Belastungen abzubauen
Das Kind wird in seiner Gesamtheit gesehen – mit seinen Stärken, seinem Tempo und seiner Persönlichkeit.
Für wen ist Lerntherapie sinnvoll?
Eine Lerntherapie ist besonders hilfreich, wenn sich das Lesen und Schreiben trotz regelmäßiger Übung kaum verbessern, das Kind sehr langsam arbeitet, viele scheinbar vermeidbare Fehler auftreten und das Selbstvertrauen zunehmend sinkt. Häufig entwickeln sich in solchen Situationen Schulfrust oder Vermeidungsverhalten. Auch Kinder, bei denen noch keine offizielle Diagnose vorliegt, können von einer lerntherapeutischen Förderung profitieren.
Ziele der Lerntherapie
Die Lerntherapie verfolgt mehrere Ziele gleichzeitig.
1. Fachliche Förderung
Im Mittelpunkt steht die Verbesserung der Lesegenauigkeit und des Lesetempos. Gleichzeitig wird eine sichere Rechtschreibkompetenz aufgebaut und die Laut-Buchstaben-Zuordnung gefestigt.
2. Strategien fürs Lernen
Kinder lernen, angemessen mit Fehlern umzugehen, sinnvolle Übetechniken anzuwenden und zunehmend selbstständig zu arbeiten.
3. Emotionale Stärkung
Ein weiteres Ziel ist der Abbau von Angst und Leistungsdruck. Das Selbstwertgefühl wird gestärkt und positive Lernerfahrungen werden ermöglicht.
Wie läuft eine Lerntherapie ab?
Diagnostische Einschätzung
Am Anfang steht eine gründliche Analyse der Lese- und Schreibfähigkeiten. Dabei wird betrachtet, wo genau die Schwierigkeiten liegen, welche Strategien das Kind bereits nutzt und welche Stärken vorhanden sind. Auf dieser Grundlage wird ein individueller Förderplan erstellt.
Regelmäßige Fördereinheiten
Die Förderung findet meist ein- bis zweimal pro Woche statt. In einer ruhigen und wertschätzenden Atmosphäre arbeitet das Kind mit einer speziell ausgebildeten Lerntherapeutin oder einem Lerntherapeuten.
Kontinuierliche Anpassung
Der Förderplan wird regelmäßig überprüft und angepasst, da jedes Kind sich in seinem eigenen Tempo entwickelt.
Zentrale Fördermaßnahmen in der Lerntherapie bei LRS
1. Arbeit an der phonologischen Bewusstheit
Viele Kinder mit LRS haben Schwierigkeiten, Laute in Wörtern sicher zu hören und voneinander zu unterscheiden. In der Lerntherapie werden deshalb Übungen durchgeführt, bei denen Wörter in Silben gegliedert, Laute herausgehört und verändert sowie Reime erkannt und gebildet werden. Diese Basisarbeit ist entscheidend für einen langfristigen Lernerfolg.
2. Sichere Laut-Buchstaben-Zuordnung
In der Lerntherapie wird systematisch geübt, welcher Laut zu welchem Buchstaben gehört, wie Buchstaben korrekt geschrieben werden und wie sich Laute innerhalb von Wörtern verändern. Ein Kind lernt dabei nicht nur, dass „au“ ein Laut ist, sondern erkennt diesen Laut in vielen unterschiedlichen Wörtern und Kontexten wieder.
3. Strukturierter Aufbau der Rechtschreibung
Anstelle isolierter Rechtschreibregeln wird die Rechtschreibung verständlich und logisch aufgebaut. Die Kinder arbeiten mit Wortbausteinen, erkennen Wortfamilien und lernen, unbekannte Wörter von bekannten Formen abzuleiten. Ausgehend vom Wort „fahren“ entstehen so Formen wie „fährt“, „Fuhr“ oder „Fahrer“, wodurch ein stabiles Wortverständnis aufgebaut wird.
4. Leseförderung mit System
Lesen wird nicht einfach nur geübt, sondern gezielt und strategisch aufgebaut. Dazu gehören das Silbenlesen, das wiederholte Lesen kurzer Texte sowie das Erlernen von Lesestrategien zur besseren Sinnentnahme. Ziel ist es, dass das Lesen sicherer und flüssiger wird, ohne das Kind zu überfordern.
5. Lernen mit allen Sinnen
Viele Kinder profitieren davon, Lerninhalte über mehrere Sinneskanäle zu verarbeiten. In der Lerntherapie werden deshalb Sehen, Hören, Sprechen, Schreiben und Bewegung miteinander kombiniert. Buchstaben können beispielsweise in Sand geschrieben, Wörter gelegt oder Laute mit Bewegungen verbunden werden. Dadurch verbessert sich die Speicherung der Inhalte im Gehirn deutlich.
Strategien, die Kinder in der Lerntherapie lernen
Fehlerfreundlicher Umgang
Kinder lernen, dass Fehler erlaubt sind, dass sie zeigen, wo noch geübt werden darf, und dass Fehler nichts über die eigene Intelligenz aussagen. Dieser Umgang mit Fehlern nimmt enormen Druck.
Selbstkontrollstrategien
In der Lerntherapie lernen Kinder, Texte langsam gegenzulesen, schwierige Wörter zu markieren und eigene Checklisten zu nutzen. Dadurch werden sie Schritt für Schritt selbstständiger.
Umgang mit schulischen Anforderungen
Die Lerntherapie unterstützt Kinder dabei, Aufgaben besser zu strukturieren, Texte gezielter zu erfassen und mit Zeitdruck umzugehen. Dies wirkt sich positiv auf den gesamten Schulalltag aus.
Die Rolle der Eltern in der Lerntherapie
Eltern sind wichtige Begleiter im Lernprozess, jedoch keine Ersatzlehrer. Hilfreich sind vor allem Ermutigung statt Kontrolle, feste und kurze Übezeiten sowie Lob für die Anstrengung und nicht nur für das Ergebnis. Lerntherapie entlastet Familien, da der Leistungsdruck aus dem Alltag genommen wird und das Üben wieder konfliktfreier möglich ist.
Wie lange dauert eine Lerntherapie?
Die Dauer einer Lerntherapie ist individuell unterschiedlich und hängt unter anderem von der Ausprägung der LRS, dem Alter des Kindes und den bisherigen Lernerfahrungen ab. Wichtig ist zu wissen, dass Lerntherapie kein Schnellreparaturprogramm ist, sondern eine nachhaltige und langfristige Unterstützung.
Lerntherapie – eine Investition in die Zukunft
Kinder mit LRS benötigen keine Sonderbehandlung, sondern passende Lernwege. Lerntherapie zeigt ihnen: „Ich kann lernen. Ich darf Fehler machen. Und ich habe Stärken.“ Mit der richtigen Förderung entwickeln Kinder Vertrauen in sich selbst, Freude am Lernen und den Mut, ihren eigenen Weg zu gehen.
Lassen Sie uns kennenlernen und gemeinsam schauen, ob wir Ihr Kind auf seinem Weg unterstützen können.
Lerntherapie-Praxis in Uhldingen-Mühlhofen am Bodensee
Meine Praxis für Lerntherapie liegt in Uhldingen-Mühlhofen, mitten im schönen Bodenseekreis, und ist gut erreichbar aus Salem, Meersburg, Überlingen sowie den umliegenden Gemeinden am Bodensee. Die Lage ist bewusst ruhig gewählt, damit Kinder und Jugendliche entspannt ankommen und sich ganz auf das Lernen konzentrieren können.
Parkmöglichkeiten finden Sie in der Nähe, und auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist Uhldingen-Mühlhofen gut angebunden. Nach unserem ersten Kontakt sende ich Ihnen eine genaue Wegbeschreibung sowie Hinweise zur Anfahrt. So finden Sie den Weg zu meiner Praxis unkompliziert, und Ihr Kind hat einen festen, geschützten Ort, an dem Lernen wieder gelingen darf.
Kostenlose Probestunde vereinbaren
Sie fragen sich, ob Lerntherapie Ihrem Kind wirklich helfen kann? In einer unverbindlichen, kostenlosen Probestunde in meiner Praxis in Uhldingen-Mühlhofen können Sie sich selbst ein Bild machen. Wir lernen uns kennen, ich schaue mir die Situation Ihres Kindes in Ruhe an und Sie erhalten eine erste fachliche Einschätzung.
Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine E-Mail, um einen Termin zu vereinbaren. Gemeinsam finden wir heraus, wie ich Ihr Kind auf seinem Lernweg bestmöglich unterstützen kann – damit Lesen, Schreiben und Lernen im Bodenseekreis wieder mit mehr Leichtigkeit und Zuversicht verbunden sind.

Kontaktieren Sie mich!
Direkt Kontakt aufnehmen
Ihr Ansprechpartner am Bodensee
